Editorial

Diversität zeichnet das SANP aus

Das SANP, eine schweizerische Fachzeitschrift

DOI: https://doi.org/10.4414/sanp.2018.00591
Publication Date: 23.05.2018
Swiss Arch Neurol Psychiatr Psychother. 2018;169(04):101

Karl Studer

Wir freuen uns, Ihnen bekannt geben zu können, dass neu folgende drei Berufsorganisationen diese Zeitschrift zu ihrem offiziellen Organ erklärt haben: das ­Collège Romand de Médecine des Addictions ­(CoRoMA), die Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) und die Schweizerische Gesellschaft für Sozialpsychiatrie (SGSP/SSPS). Wir begrüssen die Organisationen herzlich und freuen uns sehr über ­diesen Vertrauensbeweis.

Den Kontakt zu den verschiedenen Spezialitäten ­wollen die Interviews mit Experten der Schweizer ­Psychiatrie herstellen wie in der vorliegenden Ausgabe mit dem Ordinarius für Forensische Psychiatrie an der Universität Basel, Marc Graf. Es geht hier nicht um einen nostalgischen Rückblick, sondern um eine Standortbestimmung und einen Ausblick auf die ­fachliche Zukunft einer Spezialität, deren Bedeutung in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.

Der Hauptteil der Artikel stammt aber nach wie vor von den wissenschaftlich tätigen Kolleginnen und ­Kollegen der Schweiz. Der Beitrag über das kognitive Training bei begin­nender Demenz wurde von Wissenschaftlern aus Bern verfasst. Die Arbeit über die Notfall­behandlung agitierter Patienten verschiedener Pro­v­enienz stammt aus Neuenburg und Lausanne. Die für die klinische Psychiatrie und in der Öffentlichkeit so gerne behandelte zentrale Frage der Zwangsmassnahmen und ihre ethische Konnotation sowie die Diskussion darüber kommt aus Genf. Eine Film­besprechung zum Thema bipolare Störung rundet die vorliegende Nummer ab.

Gern weisen wir an dieser Stelle noch auf eine neue Dienstleistung hin. Alle Titelträgerinnen und Titelträger der Facharzttitel Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und ­-pychotherapie ­sowie Neurologie erhalten die gedruckte Ausgabe des SANP zusammen mit der «Schweizerischen Ärztezeitung» per Post zugeschickt. Neu können Sie über die Plattform «myFMH» auch den elektronischen Versand mit Links zum Volltext aller Artikel als kostenlose Zusatzleistung auswählen.